Hundewissen
B.A.R.F.

Der Begriff B.A.R.F. wurde zuerst von der Kanadierin Debbie Tripp benutzt, um sowohl einen Hundebesitzer zu bezeichnen, der seine Hunde nach dieser Methode ernährt, als auch das Futter selbst. Der Begriff B.A.R.F. machte im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel durch. Zunächst stand diese Abkürzung für „Born-Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer), welche auch den ideologischen Aspekt dieser Bewegung verdeutlichte, dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen wurde schließlich dafür der Begriff „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ erfunden.

Bei BARF, der artgerechten Rohfütterung wird der Hund mit einem Fütterungskonzept ernährt, was auf der Zusammenstellung von rohem Fleisch, Knochen, Öle, Obst, Salat und Gemüse basiert. Da bei dieser besonders natürlichen Ernährung auf künstliche Zusatzstoffe weitgehend verzichtet wird, hat sich BARF vor allem bei allergischen und kranken Hunden bewährt. Hier kann individuell auf jedes Krankheitsbild eingegangen werden.

Aber auch allgemein wird „barfen“ immer beliebter, da viele Hundehalter aufgrund des enormen Futterangebotes überfordert sind und somit die Gewissheit haben, ihren Vierbeiner gesund zu ernähren.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Gefahr, dass viele Hundebesitzer ohne jegliches Hintergrundwissen und Bedarfsberechnung ihren Hund "barfen". Mangelerscheinungen und gesundheitliche Probleme sind dann oftmals vorprogrammiert.

Eine ausführliche Beratung ist hier unumgänglich.